In Fahrt

In Fahrt

Es regnet Punkte für den TSV Diedorf. In den letzten vier Spielen holte die Bayernliga-Mannschaft insgesamt sieben Punkte. Ein gutes Ergebnis, das hoffen lässt

Der mögliche Aufstieg in die neue bayernweite Liga rückt für unsere Erste in greifbare Nähe. Mittlerweile steht die Mannschaft auf dem dritten Platz, wenn es dabei bleibt ist der Aufstieg sehr wahrscheinlich. Dass das nicht nur Wunschtraum ist, zeigen die letzten vier Begegnungen, in denen die Erste insgesamt sieben Punkte geholt hat.

Das erste Spiel vor einigen Wochen gegen den DJK Regensburg warf eigentlich keine guten Vorzeichen auf die folgenden. Schon zu Anfang der Begegnung ging Diedorf mit zwei Punkten in Führung. Der erste Herr gab seine Spiele wegen Krankheit auf. Mannschaftsführer Martin beschränkte sich an dem Samstag also auf Zählen und Coachen, Spiel hatte er keines. Doch die Mannschaft schaffte es nicht, die gute Ausgangslage zu verwerten. Die Damenpunkte ginge verloren, ebenso das Mixed und das zweite Herreneinzel. Nur Patrick setzte seine Serie an spannenden Drei-Satz-Siegen fort. Endstand gegen Regensburg dann 4:4 Unentschieden.

Deutlich besser lief es gegen Landshut, und das ganz ohne Geschenke. Nach zwei souveränen Herrendoppel und einem ebenso konsequenten Damendoppel ging die Erste schnell mit drei Punkten in Führung. Nachdem sich die Herren dann auch im Einzeln nicht unterkriegen ließen – Patrick setzte seine Serie an Drei-Satz-Demütigungen fort und gewann sein Spiel mit 27:25 im dritten Satz – lautete der Endstand 6:2 für Diedorf.

Kürzlich in der Schmuttertalhalle

Am letzten Heimspielwochenenden schließlich war Diedorf wieder erfolgreich. Vor einer für Diedorf beachtlichen Menge an Unterstützen holte die Mannschaft zwei 6:2 Siege. Am Samstag gegen Neubirberg/Ottobrunn, am Sonntag gegen den TV Augsburg.

Im Spiel gegen Neubiberg sollte man Julias starken drei Satz Sieg im Einzel erwähnen. Auch Daniel konnte Philipp im dritten Einzel würdig vertreten und holte den Punkte. Im Kontrast dazu verlor Patrick sein Einzel zu gefühlt ersten Mal im dritten Satz. Ergebniskosmetik, erklärte er, nachdem er sowohl Doppel als auch Einzel abgegeben hatte: „8:0 wäre zu hart gewesen“.

Nachdem auch das Spiel gegen den TVA den eigenen Erwartungen gerecht wurde, steht die erste jetzt wieder recht gut da. Zwar trennt sie nur ein Punkt von Verfolger Landshut, aber den Abstand zu halten sollte in den kommenden beiden Spielen gegen Geretsried und den OSC München machbar sein. Allerdings müssen die Diedorfer im Vergleich zur Hinrunde noch eine Schippe drauflegen. Beide Spiele gingen damals denkbar knapp an den jeweiligen Gegner.

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