BOL: Gegen die Resignation

BOL: Gegen die Resignation

Dieses Statement ist Streitbar, aber: Unsere zweite Mannschaft schlägt sich nicht schlecht. Vor allem, wenn man die Voraussetzungen im Blick hat

Das soll keine Aufzählung einzelner Spiele, spannender Punkte und auch kein Jammern über knappe Niederlagen sein. Dafür ist es sowieso zu spät. Grundsätzlich hat sich die Zweite bisher nicht schlecht geschlagen, vor allem, da die Ausganssituation meistens nicht die beste war. Vier Mal Unentschieden, das war das Ergebnis aus den ersten vier Spielen. Insofern unglücklich, dass jedes Mal gefühlt zwei Spielpunkte zum Sieg gefehlt haben. Aber auch glücklich, da die Mannschaft bisher nie in voller Besetzung antreten konnte. Verletzungen, Urlaube, Ausbildung, das alles lähmt die Zweite. Man kann aber niemandem einen Vorwurf machen.

Der einzige Aufreger kommt von außen. Natürlich haben sich die spielleitende Stelle und die Verantwortlichen beim Verband etwas dabei gedacht, einzelne Spieler wie zum Beispiel Thomas D. für den Einsatz in höheren Mannschaften zu sperren. Irgendwie ist es verständlich, denn Thomas Ruf als vielfacher Deutscher Meister und Weltmeisterschafts-Teilnehmer eilt ihm immer noch voraus. Auch Max hat sich über die Jahre über alle Ligen hinweg Respekt erspielt. Die Sperrung der Diedorfer wirkt aber inkonsequent, da in anderen Mannschaften deutlich jüngere Spieler, die bisher in der Regionalliga und höher unterwegs waren, in der BOL antreten dürfen. Aufregen bringt zwar nichts, aber dass die Enttäuschung beim Spieltag gegen Dillingen und Günzburg groß war, ist klar. Thomas durfte nicht für die Zweite spielen. Wer um 13:30 erfährt, dass die Mannschaft nicht komplett ist, geht von vornherein geknickt in die Spiele.

Das kommenden Punktspiel gegen die TSG Augsburg am Wochenende der Weihnachtsfeier wird wieder hart, egal ob die Zweite diese Mal komplett ist, oder nicht. Die TSG ist mittlerweile ja für wilde Personalspielchen bekannt, aber auch hier: Aufregen bringt nichts. Vielleicht schafft es Diedorf doch, den Augsburgern den ein oder andere Punkte abzuluchsen. Bei einem Vier zu Vier würde die TSG auf jeden Fall relativ bedröppelt aus der Wäsche schauen und diese Ergebnis ist bekanntlich unsere Stärke. Egal wie es läuft, danach ist Weihnachtsfeier.

Alles in allem darf die Zweite den Kopf nicht hängen lassen. Natürlich waren die letzten Spiele enttäuschend, natürlich ist es ärgerlich, wenn oft nur ein paar Punkte zum Sieg fehlen, trotzdem glaubt der Mannschaftsführer: Die Rückrunde wird unser Auftritt. Der aktuell sechste Platz entspricht der Diedorfer Leistung nicht. Da ist mehr drin! Deshalb Kopf hoch, Schläger in die Hand und mit Spaß aufs Feld. Egal ob Sieg oder Niederlage, der Spaß an der Sache sollte immer Priorität Nummer Eins sein. Am wichtigsten sind eigentlich die neidischen Blicke der anderen, wenn sie sehen wie Diedorf zusammensitzt, während sie am liebsten getrennt von den Mannschaftskollegen duschen gehen würden.

Hier ein paar Impressionen nicht vom Punktspiel gegen Haunstetten und Memmingen:

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